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OT Bericht zum Oerhus 1

16.-18.04.99

Gasthaus "Zur ruhigen Rast"

Das Gasthaus "Zur ruhigen Rast" lag nahe der Oerhuser Grenze mit Gerland und so kehrten dort auch einige Reisende ein, die vom Yorkfeuer kamen, aber auch Fremde waren dort an der Stätten.

Das erste, was den Gästen über den Weg lief, war eine alte Vettel, die von den anderen der Taverne nur Mutter genannt wurde. Mutter entwickelte sich zur richtigen Plage, vor allem für die Ohren, denn ihr seeliger Johann, der hätte ja, .....aber das ist eine andere Geschichte.

Die Taverne wurde geführt von einer Familie, in der - na, wer ahnt es? - Mutter das sagen hatte. Alles war aufgeteilt. Einem Sohn gehörte die Küche, einem das Schlafhaus, einem der Garten, sammt Müllplatz und einer hatte den Schankraum der Taverne inne. Die eine Hälfte hiervon hatte er allerdings an eine Tänzerin für ihre Teestube vermietet. Mutter hatte die ihren fest im Griff, was sie sagte, wurde getan. Was allerdings nichts daran änderte, das die Familie und ihr Gasthaus ein wenig seltsam waren.

So gab es in diesem Haus Wände, die sich verschoben und plötzlich Türen blockierten. Für die Familie war das normal. Sie betonten, daß sie den Gästen, die manchmal dahinter eingeschlossen waren, die Tage des eingeschlossen seins nicht nachberechnen würden, und keiner der Gäste hatte sich bisher daran erinnern können, das er länger als geplant in dem Gasthaus gewesen wäre.

Nun ja, das störte die Gäste auch erst, als einige von ihnen seltsame Träume hatten und sich herausstellte, daß das Namensschild "Zur ruhigen Rast" hastig über ein anderes gehängt worden war. Dieses kam plötzlich mit Donner und Blitz wieder zum Vorschein: "Zum Grafen Shantyr".

Die Erklärung von Mutter, man hätte einfach vergessen den Namen der Taverne zu ändern, nachdem der Graf wegen Hochverrats verbannt worden war, klang etwas dürftig. Erst als in der Gegend seltsame Dinge geschahen, hatte man zur Burg um Hilfe geschickt und dann war das mit dem Namen aufgefallen, kurz bevor die ersten Gäste eintrafen. Man hatte also kurzerhand ein neues Schild über das alte gehängt.

Küchenratte, der jüngste der Brüder, meinte die Taverne hätte wohl nicht "Zur ruhigen Rast" heißen wollen. Aber das war das geringste der Probleme, denn jetzt verschwanden nach und nach immer mehr Gäste hinter einer der Wände.

"Da war letzte Woche noch ein Zimmer, wird's auch mal wieder werden." so kreischte Mutter und hielt die Gruppe Söderlander mit ihrem Besen davon ab, die Wand mit einem Rammbock einzureißen. Es dauerte lange und fast alle Gäste waren einmal hinter der Wand verschwunden, wo ihnen von einer unsichtbaren Stimme Rätsel und Aufgaben gestellt wurden. Irgendwann war die Stimme zufrieden gestellt und einige der Gäste hatten einen kleinen Stein erhalten, es war ihnen gesagt worden, daß sie mit diesem einmal aus einem Traum erwachen könnte, egal was für ein Traum das wäre.

Die weiteren Probleme vor Ort bestanden aus einem Diebstahl, der von einem fremdländischen Ritter an einem der Söderlander ausgeführt werden sollte, deshalb wurde die Gräfin von einem nahegelegenen Lager geholt, um einen Gerichtstag abzuhalten. (Das Protokoll hierzu ist im Archiv der Bibliothek von Rosenhain zu finden)

Außerdem hat einer der Brüder die Schankstube an den Bruder verspielt, dem die Küche gehört und seine Mutter meinte, er solle sich nicht beschweren, wenn er zum würfeln zu blöde wäre. Außerdem sollte er morgen heiraten, er hatte zu häufig mit einer der Tänzerinnen der Teestube geshakert. Er zog es vor, erst einmal das Weite zu suchen.

Der Ministerialdirektor und Minister, wenn der Minister nicht da ist, hatte noch ein Bescheinigung der Irr`Shin-Gefälligkeit ausgestellt, die später noch für einigen Ärger gesorgt hat.

(Mehr dazu unter Bekanntmachungen und im Archiv der Bibliothek von Rosenhain).